Home Impressum Kontakt  
 
Curriculum Vitae
Lebenslauf



Presseberichte
meiner Tätigkeiten



Publikationen
Bücher und Drucke



Zeichnungen
Skizzen und Entwürfe



Wildtierhilfe
Handaufzucht



Seminar-Termine
IHK Datenschutzkurse



Wissenswertes
für Existenzgründer



Bewerbungstipps
für Arbeitsuchende



Downloads
für den Wassersport






















Der Bewerbungsflyer

Eine moderne Variante der Bewerbungsmöglichkeit ist der vielzitierte Bewerbungsflyer. Richtig eingesetzt, stellt er ein mächtiges Werbeinstrument dar.

Leider wird er häufig falsch verstanden und wie eine Initiativbewerbung genutzt. Dies ist er jedoch nicht.

Die Wahrscheinlichkeit, über einen "blind" in die Briefkästen der Unternehmen geworfenen Flyer ein Vorstellungsgespräch zu bekommen, liegt bei einem halben Prozent! Und das ist optimistisch geschätzt.

Ein Flyer ist eine erweiterte Visitenkarte und sollte als ein solches verwendet werden. Das heißt, bei einem persönlichen Gespräch - etwa bei einer Job-Börse oder einem Besuch in dem entsprechenden Unternehmen - wird dieser übergeben, damit der Personalchef oder Firmeninhaber bis zum Eintreffen der regulären Bewerbungsunterlagen schon mal die Eckdaten und Stärken des Bewerbers vorliegen hat.

Wichtig bei der Textgestaltung eines Bewerbungsflyers ist, dass der Sinn und Zweck dieses Flyers kenntlich wird. Vielfach findet man Flyer, aus denen leider nicht hervorgeht, was der Verfasser eigentlich will. Es ist also zwingend notwendig, dass in ihm Passagen wie "..bewerbe ich mich als.." vorkommen.

Grafisch ist ein Flyer, wie jede andere Werbung auch, erst einmal Geschmacksache. Bei dem Druck mit einem handelsüblichen Tintenstrahl- oder Laserdrucker ist zu bedenken, dass es immer einen Rand geben wird, der nicht bedruckt werden kann. Ein vollfarbiger Hintergrund entfällt somit.
Die Wahl eines farbigen Papiers ist akzeptabel, solange dies nicht zu kräftig ist. Da kein Drucker Weiß als Farbe nutzt, werden hier in den Bereichen der eingesetzten Fotos die Farbwerte also verfälscht und so bekommen zum Beispiel bei gelben Papier die Augen einen Gelbstich.

Qualitativ sollte das Papier etwas stärker sein und bei 135 g/m² liegen. Je hochwertiger das Papier ist, umso eher verbindet der Leser diese Qualität mit den Qualitäten des Bewerbers im positiven Sinne.

Es gibt in der Praxis die unterschiedlichsten Formate von Flyern, jedoch hat sich das Format DIN lang im Wickelfalz als Standard etabliert. Das bedeutet, ein DIN A4 Blatt wird im Querformat genutzt und mit drei Spalten beschrieben. Später werden die drei Teile nach innen geknickt.

Das Deckblatt sollte den Empfänger dieses Flyers dazu anregen, diesen auch zu öffnen. Ein rein weißes Deckblatt mit schwarzer Schrift nervt mehr, als das es Anreize schafft, weiterzulesen.
Auf keinen Fall nutzen Sie hier Slogans wie "Sie haben Probleme? Hier kommt die Lösung" oder "Der Bon Bon für Ihr Unternehmen". Solche Sprüche sind total daneben. Bleiben Sie hier sachlich und schreiben Sie, dass es sich um eine Bewerbung handelt. Wecken Sie eher mit dem Startbild das Interesse, den Flyer zu öffnen.
Im Gegensatz zu einer Initiativbewerbung können hier auch sogenannte Aktionsbilder verwendet werden. Dies sind Fotos, die Sie bei Ihrer Arbeitstätigkeit zeigen - im kaufmännischen Umfeld zum Beispiel am PC oder mit Telefonhörer am Ohr. Im gewerblichen Bereich etwa vor einem Gabelstapler. In alles Fällen ist saubere Kleidung zu tragen.

Achten Sie auf das Copyright bei Bildern! Auf keinen Fall werden Bilder oder Fotos verwendet, die nicht Ihnen gehören.

Die Rückseite im geschlossenen Zustand wird meist für die Kontaktdaten genutzt, welche häufig unten ausgerichtet sind.

Wird der Flyer geöffnet, liegt auf der rechten Seite als Einzelkomponente der vom Druck her betrachtete linke Abschnitt des Außenblattes. Da es sich hier um einen Blickpunkt handelt, könnten Sie hier Ihre Qualifikationen als Aufzählung nutzen. Diese findet der Leser auch in ganzen Sätzen im Innenteil wieder.

Flyeraufbau:




Der Innenbereich wird spaltenweise beschrieben. Sollten die Inhalte nur für zwei Spalten reichen, bleibt die rechte Spalte für Notizen des Lesers leer und wird als solches kenntlich gemacht.


Und hier ein paar Beispiele:






















[zur Übersicht der Bewerbungstipps]